Dosiertechnologie

Die Wahl des richtigen Dosiergeräts für Ihren Prozess


K-Tron bietet eine umfassende Palette an Dosiergeräten für die Prozesstechnik. In der folgenden Übersicht werden die verschiedenen Dosiersysteme kurz beschrieben. Dies soll Ihnen dabei helfen, das für Sie geeignete Gerät zu finden.

Volumetrische Dosierer regeln den Materialfluss durch Ausstossen eines konstanten Materialvolumens. Sie eignen sich besonders dann, wenn das Schüttgewicht konstant bleibt, die langfristige Dosiergenauigkeit nicht entscheidend ist und die Leistung des Dosiergeräts nicht dokumentiert werden muss.

Bei den BSP-Dosierern werden zur Materialförderung weder Schnecken, Förderbänder noch Vibrationsrinnen eingesetzt. Sie nutzen stattdessen das Prinzip der formschlüssigen Verdrängung, um frei fließende Produkte mit bemerkenswerter Genauigkeit pulsationsfrei und materialschonend zu dosieren.

Bei der Gain-in-weight Chargendosierung wird das Material nacheinander von den volumetrischen Dosierern in einen Wägetrichter entleert. Dadurch entsteht eine gewichtbasierte Mischung. Eine höhere Genauigkeit und kürzere Dosierungszeiten lassen sich mit Differential-Dosierwaagen erzielen.

Gravimetrische Dosiergeräte regeln den Materialfluss nach Gewicht und erfordern daher eine Waage. Mit diesen Dosiergeräten ist eine höhere Dosiergenauigkeit möglich. Gravimetrische Dosiergeräte bieten nicht nur eine höhere Prozessqualität, sondern ermöglichen auch die Dokumentation des Materialgehalts im Endprodukt.

Bei Dosierbandwaagen wird das Material aus einem Zufuhrtrichter extrahiert und bildet so eine Materialschicht auf dem Band. Während das Material sich auf dem Band entlang bewegt, wird es kontinuierlich gewogen, und die Bandgeschwindigkeit wird so angepasst, dass die gewünschte Materialflussstärke am Ende des Bandes beibehalten wird.

Dosierbandwaagen eignen sich am besten für Granulate. Sie ermöglichen hohe Dosierleistungen, haben eine niedrige Bauhöhe und benötigen kein Nachfüllgerät. Im Allgemeinen fallen bei Dosierbandwaagen geringere Installationskosten an. Sie erfordern jedoch einen höheren Wartungsaufwand als Differential-Dosierwaagen und sind zudem staubanfälliger.

Bei Differential-Dosierwaagen wird das gesamte Dosiersystem kontinuierlich gewogen. Die Gewichtsverlustrate wird so geregelt, dass die gewünschte Dosierleistung erzielt wird.

Da das Dosiersystem regelmässig entweder manuell oder automatisch nachgefüllt werden muss, können die korrekte Grösse des Dosierers sowie die Nachfüllstrategie wichtige Faktoren für eine erfolgreiche Implementierung sein. Differential-Dosierwaagen eignen sich für die Modularbauweise und für verschiedene Messgeräte, die für das verwendete Material besonders gut geeignet sind. Typische Messgeräte sind beispielsweise Einzel- oder Doppeldosierschnecken, eine Vibrationspfanne oder (für Flüssigkeiten) eine Pumpe bzw. ein Ventil.

Differential-Dosierwaagen können für schwierige Materialien und sehr niedrige Förderstärken eingesetzt werden. Lesen Sie auch den Abschnitt über die K-Tron Dosierlösungen für Besondere Anwendungen.