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Produktion von PE-Pellets LDPE
Anwendungsbeispiel
Polyolefins / Bulk Polymer Compounding:
Produktion von PE-Pellets LDPE, LLDPE, HDPE

Prozess
Es gibt eine Reihe von bekannten Verfahrenslizenzen für die PE-Polymerisation, welche in etwa 80% aller PE-Kunstharzpulver-Produktionslinien weltweit eingesetzt werden. Bekannte Lizenzen sind von Unipol, Himont und Borstar. Zwei dieser Verfahren sind nebenstehend dargestellt. .

*Dieses Verfahren spezifiziert eine Differentialdosierwaage. K‑Tron war aber sehr erfolgreich mit dem Einsatz des KSF-Durchflussmessers.

Hauptkomponenten: PE-Kunstharzpulver

Additive: Antioxidantien, Stabilisatoren, Füllstoffe, etc.

Typische Produktionszahlen: 10 000 - 55 000 kg/h (22 000 - 120 000 lb/hr)

Industrien: Automobile, Baustoffe, Gerätehersteller, Installationsmaterial, Elektronikteile, Möbel, Hygieneartikel, Freizeit und Sport, Verpackungen, Rohre, Textilien

Höhere Dosiergenauigkeit  
für bessere Produktequalität

Dosierprozess
Die Hauptkomponente, das PE-Pulver, wird präzise und schonend im K-SF Durchflussmesser gemessen (Messbereich bis 25 000 kg/h) und dann kontinuierlich dem Pelletisierungs-Extruder zugeführt. Einige Verfahrenslizenzen, wie zB. Unipol, spezifizieren für die Hauptkom­ponente eine Differentialdosier­waage. K-Tron ist aber sehr erfolgreich mit dem Einsatz des K-SF anstelle einer LWF. .

 

Der K-SF  ist sehr kompakt und be­nötigt 80% weniger Einbauhöhe als eine vergleichbare LWF. Ein weiterer Nutzen ist der schonende und freie Durchfluss des PE-Pulvers. Durch die Abwesenheit bewegter Teile ist eine Wartung nur selten notwendig. Im K-SF-System ist eine Online Autotara Eigenschaft integriert. Dies be­deutet, dass der K-SF tariert werden kann, ohne dass ein Betriebs­unterbruch notwendig ist. Eine Änderung im Schüttgewicht bleibt so ohne Einfluss auf die Genauigkeit. Der K-SF kann in einem Druck­bereich von ± 0.1 bar betrieben werden.

 

Entsprechend dem Verfahren werden bis zu 7 LWF für die Dosierung der Zusatzstoffe eingesetzt. Diese Dosierungen erfolgen in konstanten Verhältnissen zum PE-Pulverstrom

Typische Anwendung
Hauptbestandteil: Die Zuführung des PE-Pulvers erfolgt mit dem  K-SF275 oder K‑SF350 in Kombi­nation mit einer Zellenradschleuse innerhalb eines Messbereiches von 1 000 – 25 000 kg/h. Die Dimen­sionierung der Zellenradschleuse hängt vom Messbereich ab. Um eine Pulsation zu vermeiden, empfiehlt K-Tron beim unteren Wert  eine Radgeschwindigkeit von min. 30 Schaufeln pro Minute. An Stelle des Zellenrades könnte auch eine Förderschnecke eingesetzt werden.

Additive: Die Dosierung von Irganox, Kalziumkarbonat, Stabilisatoren und anderen Zusatzstoffen erfolgt durch Differentialdosierwaagen, wie zum Beispiel die K2‑ML‑T20.

Nachfüllung: Für die Nachfüllung der Dosierwaagen mit frei fliessen­den Produkten eignen sich die Hurricane-Saugförderer oder Abscheider sehr gut. Dank des patentierten zweistufigen Doppelzyklon-Systems können viele Produkte ohne Filtereinsatz gefördert werden.

Für klebende Produkte, wie Irganox, Tinuvin oder CaCO3  sind Nachfüll­behälter oder Sackentleerstationen notwendig.

 

Regelsystem
Der vom K-SF gelieferte Messwert bildet das Führungssignal für alle weiteren Dosierwaagen. Diese dosieren die Zusatzstoffe in vorgegebenen Verhältnissen zum Führungssignal.(Führungs/Folge-Steuerung)

Die direkt an den Geräten montierten  SCM-Module  beinhalten Motor­steuerung und Regelmodul. Nebenstehend kommt das Bedienerinterface KSL  für max. 8 Dosierer zum Einsatz. Mit dem integrierten K‑Link erfolgt die Kommunikation mit dem Leitrechner (DCS) via Modbus (Modicon) RTU, Allen Bradley DF1 or Siemens (3964R). Als Alternative könnte auch das KSC (K-Tron Smart Commander), mit der Möglichkeit, 30 Dosierer in 8 Linien zu regeln, zum Einsatz kommen.

 

Umgebungsbedingungen: PE-Pelletisierungsprozesse sind typischerweise IP55/NEMA12 klassifiziert und mit N2 (5-10 mbar) überlagert. Ist ein Ex.-Schutz gefordert (zB. Zone 1, Temp.Klasse T3), so kommt die K-TronXP-Ausführung zum Einsatz.

Typische Leistungen

K-SFM Merkmale

+   Genauigkeit ± 0.5%

+   Freier Durchfluss

+   Schonende Schüttgutbehandlung

+   Gut  zu reinigen

+   Schüttguttransp. ohne Energie

+   Praktisch wartungsfrei

+   Unabhängig vom Schüttgewicht

+   Integrierte Autotara

+   Keine bewegten Teile

+   Robuste, einfache Konstruktion

Wettbewerbs-Technologie

 

Grosse Differential- oder  Bandwaage

-  Hoher Unterhalt

-  Hohe Investition

 

 

Coriolis Durchflussmesser

-  Kein freier Durchlass

-  Jedes Schüttgut muss kalibriert werden

-  keine schonende Behandlung des Schüttgutes

 

Prallplatten

-  Jedes Schüttgut muss kalibriert werden

-  Abhängig von den Schüttgut-Fliesseigenschaften

-  Genauigkeit ungenügend

 

Umlenkschurren

- Abhängig von den Schüttgut-Fliesseigenschaften

- Genauigkeit ungenügend

- kein Autotara

 

Referenzen
Mehr als 100 K-SFM Durchflussmesser sind weltweit erfolgreich  in Betrieb. Ihr K-Tron Verkaufspartner kann Ihnen die neuste Referenzliste geben. Weiter vermitteln wir gerne Kontakte oder organisieren Besuche bei Referenzkunden.

Wirtschaftliche Betrachtung
Neue PE-Linien werden heute mit Hochleistungs-Compoundern ausgerüstet. Typische Lieferanten sind Coperion, JSW, Farell und Kobe Steel.

Die kompakte Bauweise des K-SFM, die schnell messende Wägetechnologie und der SCM-Algorithmus nach dem neusten Stand der Technik haben folgende Nutzen für den Anwender: niedrige Einbauhöhe und viel weniger  Produkteverluste beim Anfahren und Abstellen der Anlage.

Zukunftspotential
Solche PE-Anlagen sind über die ganze Welt verstreut. Die jährliche Wachstumsrate liegt bei 3-5%. PE ist auch ein wichtiger Grundwerkstoff für immer mehr Prozesse.

Die Nachrüstung oder die Eliminierung von Engpässen im Prozess sind ein weiteres Potential für neue Projekte.

Typische Produzenten
BP, Basell, Exxon, Elf Atochem, Borealis, DSM, Solvay, Fina, ICI, Targor, BASF, Elenac, DOW, etc

Typische Wiederverkäufer & Engineering-Firmen
Technimont, Kvaerner, Uhde, Bechtel, Technip, Parsens, JGC, JSW, Toyo, Jacobs Engineering, Wäschle, Zeppelin, Neu, Fluor Daniel, Kellog Brown ,etc

Typische Installationen:  

Testlokale
K-Tron hat gut ausgerüstete Lokale zum Testen von PE-Pulvern und Zusatzstoffen. Genauigkeitsmessungen von PE-Pulver sind bis zu 20 t/h durchführbar. Auch Langzeit-Versuche sind möglich, weil das PE-Produkt über Vertikalförderer rezikliert werden kann.

Service
Zusätzlich werden weitere Dienstleistungen angeboten:

- System Engineering
- Installation Inbetriebnahme
- Training für Bedienungs- und Wartungspersonal

Für weitere Informationen siehe K-Tron Normblätter

 

In allen Fällen wird ein kontinuierlicher Strom von PE-Pulver (fluff) produziert, welches anschliessend pelletisiert werden muss. In diesem Pelletisierungsprozess spielen nun K-Tron-Dosierer die Hauptrolle bei der Messung des anfallenden PE-Pulvers